Jahresbericht der Präsidentin – Vereinsjahr 2016/2017

 

  • Ein grosses Anliegen im vergangenen Jahr war: Wie weiter mit dem Webstuhl. Mit grossem Einsatz verschiedener Mitglieder ist es uns gelungen, eine Zwischenlösung zu finden. So befindet er sich nun zerlegt bei Christine Wassmer und Margret Jaussi. Näheres dazu im Traktandum 7.
  •  Zum Maibummel haben sich wiederum einige Landfrauen auf den Weg gemacht. Ein Spaziergang entlang der Aare bis zum Fischermätteli. Es sei ein gelungener Abend gewesen, mit einem feinen Abendessen. Ich selber habe an einer Aussprache zu den neuen Gebührentarifen der Mehrzweckhalle teilgenommen. Um die Anliegen der Vereine im Gemeinderat anzubringen und voranzutreiben, dafür wird Hansruedi Gygax jetzt besorgt sein.
  • Mit Privatautos ging es im Juni nach Bundkofen bei Schüpfen. Herrlicher Kaffeeduft kam uns aus der kleinen aber feinen Kaffeerösterei entgegen. Wir durften eine interessante Führung erleben und konnten draussen bei wunderschönem Wetter degustieren und plaudern. Zum Abschluss reichte es zu Hause im Restaurant Leuenberger noch für ein feines Dessert.
  • Ganz anderes Wetter hatten wir am Oberaargauer Landfrauentreffen in Madiswil. Wie aus Kübeln hat es gegossen! Trotzdem kamen viele Frauen, unter der Führung von Herrn Scheidegger machten wir uns auf den Linksmähder-Pfad, wo wir viel Interessantes erfahren durften. Zum Imbiss ging es dann auf den Hof der Familie Badertscher.
  • Insgesamt 13 Landfrauen nahmen am Halbtagesausflug der Wangener Landfrauen teil. Die Besichtigung der Burg Alt-Falkenstein, anschliessend ein Zvieri im Café Drei Brunnen… ein gemütlicher Ausflug.
  • Am 18. August führte die Oberaargauer Landfrauenreise nach Gstaad, von dort hinauf mit der Gondel zur Mittelstation, wo wir eine Alpkäserei besuchten und auch degustieren konnten. Es war ein abwechslungsreicher Tag.
  • Unsere Tagesreise fing mit trübem Wetter an. Als wir dann aber in Lahr/Deutschland ankamen, zeigte sich das Wetter von der schönsten Seite. Wunderschöne Blumenarrangements aus Chrysanthemen konnten wir bestaunen, nach Herzenslust noch shoppen oder einfach auf einer Bank sitzen und die herrlichen Blumen geniessen.
  • Wir Landfrauen richteten in der Mehrzweckhalle einen Offenen Bücherschrank ein. Die Idee und die Ausführung kamen gut an. Dieser Bücheraustausch wird rege benutzt und bis jetzt läuft er sehr gut.
  • Zusammen mit der Drogerie Roth boten wir einen Schüsslerkurs an. Er wurde auch von Frauen besucht, die (noch?) nicht Mitglied im Landfrauenverein sind.
  • Am Tag der Pausenmilch wurde an der Schule in Wangenried reichlich Milch ausgeschenkt.
  • Wie jedes Jahr wurde an der Weihnachtsfeier viel gesungen. Geschichten wurden uns von Bethli Käser und Vreni Müller vorgelesen. Am Klavier hat uns Susanne Antenen beim Singen unterstützt.
  • Viel Freude haben die vielen Adventsfenster bereitet. Innert kurzer Zeit waren fast alle Daten vergeben.
  • Der Altersnachmittag (ZVIERIHÖCKplus) war dieses Jahr – nach langer Zeit – eher schlecht besucht. Aber diejenigen, die da waren, genossen einen gemütlichen Nachmittag.
  • Zum Schluss möchte ich allen danken, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben, dass es möglich ist, Kurse, Reisen etc. durchzuführen.
    D
    em ganzen Vorstand danke ich für die gute Zusammenarbeit.
    Ein besonderer Dank geht an Annemarie Gygax für das Versenden der sehr schön gestalteten Karten zu Geburtstagen oder anderen Anlässen. Die vielen Rückmeldungen zeigen, wie sehr sich viele Menschen darüber freuen.
    W
    er mehr über den Landfrauenverein Wangenried erfahren möchte und über Internet verfügt, soll doch einmal auf der Webseite hereinschauen. Charlotte Gygax hat da viel geleistet, hoffentlich spornt das Frauen an, bei den Landfrauen Wangenried aktiv mitzumachen.
  • Ein Erlebnis – nebst anderen erfreulichen, die ich dieses Jahr erleben durfte – hat mich auch ein wenig mit Stolz erfüllt. Ich wurde zum Jubiläum 100 Jahre Oberaargauischer Bauernverein ins Räberhus Niederbipp eingeladen. Nach dem festlichen Anlass mit vielen Persönlichkeiten ging ich zu Fuss zum Bahnhof Niederbipp. Natürlich mit einem gelben Primeli in der Hand, das mir geschenkt wurde. Als ich die Treppe zum Perron hochstieg, stand oben ein Herr und rief mir zu: «Da kommt noch jemand vom gleichen Fest.» Es war Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbands und Nationalrat. So hatte ich Gelegenheit, mit ihm über den Oberaargau zu sprechen, er erzählte von seinem Leben, in einer für mich überraschend ungezwungenen Art. Nach einer Viertelstunde kam der Zug, aber er weiss jetzt wo Wangenried liegt.
    Zu Fuss erlebt man manchmal mehr, als wenn man im Auto unterwegs ist, selbst in Niederbipp.
  • Euch allen wünsche ich im kommenden Vereinsjahr viele schöne Momente.